›Mutter Marie‹ und ›Ein ernstes Leben‹ sind zwei Romane über Frauen in der Weimarer Republik. ›Mutter Marie‹: Berlin, Zwanziger Jahre: Baronin Marie Hartmann macht die Bekanntschaft des jungen Valentin; in ihm erkennt sie den Sohn, den sie einst als junge mittellose Frau weggegeben hatte. — ›Ein ernstes Leben‹: Marie Lehning wohnt mit ihrer Familie in einem Katen mit Strohdach am Ende der steinernen Promenade ›direkt an See‹. Ihr Vater ist Tagelöhner, ihre Mutter Landarbeiterin. Als der Vater ertrinkt und die Mutter nach einem Leben als Landarbeiterin einen Schlaganfall erleidet, muss sich Marie um die Geschwister kümmern. Zunächst arbeitet sie bei Frau Raspe in Lübeck, dann bei einem Bauern. Als sie wenig später schwanger wird und ein Kind bekommt, nimmt sie eine Einladung nach Berlin an.